Schloss bei Murol


Lac-Chambon


Lac-Pivan-mit-Puy-d`Sancy


Typischer Vulkankegel in der Auvergne


Puy-d`Sancy


Der wuchtige Banne d`Ordanche
                                                                   

Auvergne - Banne d`Ordanche

Höhenmeter: ca 480 m, von Murait 1030 m zum Banne d`Ordanche 1512 m
Fotos: A. Angermeir
Hütten: keine
Zeit: insgesamt etwa 2 Stunden

Wenn man ans Bergsteigen oder Bergwandern in Frankreich denkt, dann kommen einem so klangvolle Namen wie Mont Blanc oder Chamonix in den Sinn. Dabei gibt es westlich von Clermont-Ferrand eine Landschaft, die ihresgleichen sucht.

Vulkane schufen hier eine Mittelgebirgslandschaft mit weiten Hochebenen, Tafelbergen und schroffen Bergen. Inmitten dieser Berge gibt es zahlreiche Seen, manche wie der Lac Pavin sind nahezu kreisrund und aus einem ehemaligen Krater entstanden. Idealer Ausgangspunkt für Wanderungen in der Auvergne ist der Lac Chambon. Er liegt relativ zentral und in der Nähe der höchsten Erhebung, dem 1866 m hohen Puy de Sanic.

Besonders lohnenswert ist der Banne d`Ordanche, den man von Murait aus besteigen kann. Wer will, kann auch über Murait hinaus, oder besser hinauf, bis zum Straßenende fahren, dort parken und auf einem kleinen Weg in 45 min zum Gipfel des Banne d`Ordanche aufsteigen. Keine Seilbahn stört. Hier trifft man noch Wanderpuristen und vielleicht noch ein paar Modellflieger. Man hat vom Gipfel aus eine schöne Rundumsicht. Völlig ungehindert geht der Blick weit nach Norden ins hügelige Limousin.

Vergleichbar sind alle Touren mit Wanderungen in den bayerischen Voralpen. Nach den Wanderungen kann man ein Thermalbad in einem der Hotels nehmen. Vergessen darf man auf keinen Fall die regionalen kulinarischen Produkte. Man kann hier leben wie Gott in Frankreich, ein Paradies für wandernde Genießer.

Fazit: Eine hübsche Tour- mitten in Frankreich