Über der Taraschlucht


Schild beim Ausgangspunkt - Rastplatz


ganz rechts der Curevac


Blick zu den Hochalmen auf der anderen Seite der Tara


Durmitormassiv


Blick nach Süden über die Hochebene
                                                                   

Curevac - und Taraschlucht

Höhenmeter: ca 150 m incl. Gegenanstiegen - Parkplatz 1550 m - Gipfel 1625 m
Fotos: A. Angermeir
Hütten: keine
Zeit: insgesamt etwa 2 Stunden

Wer sich in den Nationalpark nach Zabljak im Nordwesten Montenegros wagt, den erwartet eine ganz eigenartige Bergwelt. Da ist einerseits das steil aufragende Gebirgsmassiv des Durmitor mit Bergen von bis zu 2.500 m Höhe und andererseits eine Hochfläche in ca. 1.500 m Höhe. Mit Ausnahme des Ortes Zabljak gibt es nur wenige Touristenorte. So ist denn Zabljak der Ausgangspunkt aller Wanderungen im Nationalpark.

In den Prospekten finden sich zahlreiche Routen zum Schwarzen See und ins Meded-Massiv. Doch in keinem Prospekt oder Führer findet man einen Hinweis zum Curevac oder Corevac. Die Besitzerin des Campingplatzes KodBoce riet uns, doch mal zum Curevac zu  wandern, dem schönsten Aussichtspunkt für die Taraschlucht. Die Tara hat sich im Bereich des Nationalparks bis zu 1.000 m tief in den Balkan hineingegraben und vom Curevac aus kann man diese Schlucht wunderbar einsehen.

Die Wanderung selbst ist ganz einfach. in einem leichten Bergauf-Bergab geht es vom Parkplatz aus zum 1625 hohen Gipel. Die Anfahrt zum Ausgangspunkt der Wanderung hat es allerdings in sich.

Ich bin  beim Hotel Zabljak ostwärts in Richtung Hotel Planinka gefahren, dann nach ca. 200 m links in eine kleine Straße hinunter abgebogen. Nachdem man den Talboden durchfahren hat, geht es am Gegenhang auf einer kurvenreichen Teerstraße zuerst durch die Randsiedlungen Zabljaks und dann weiter in Richtung Tepca. Der Ort Tepca ist auf guten Karten eingezeichnet. Man fährt nun auf dieser Teerstraße durch ein Waldgebiet solange, bis man zu einem mit Tischen und Bänken ausgestatteten Rastplatz kommt. Dort endet die Teerstraße und es beginnt eine Schotterstraße. Und genau hier beim Schild Curevac lassen Sie das Auto stehen und wandern ostwärts am Kamm entlang zum Aussichtspunkt.

Fazit: Eine kuzweilige Tour in der Einsamkeit Montenegros.