Basecamp


Moschee Gusfandsara


Damavand mit Hütte


Flechten


Bargah-Sevon-Hütte


Damavand Gipfelglück
                                                                   

Damavand - 5761 m

Bilder: Wolfgang Angermeir
Fotos: A. Angermeir

Persien, das klingt wie ein Märchen aus dem Orient. Aus Persien ist in der Zwischenzeit der Iran geworden. Für mich ist es das schönste Land im Nahen und Mittleren Osten. Der Iran bietet so ziemlich alles, was man sich von einem Urlaubsland wünscht. Zuallererst ist die Kultur zu nennen. Traumhaft schöne Städte wie Isfahan und Shiraz mit ihren herausragenden Moscheen, daneben das 2.500 Jahre alte Persepolis. Eingebettet sind die Städte in großartige Landschaften; Wüsten wechseln mit fruchtbaren Tälern.

Und über allem strahlt der Damavand. Mit 5.761 m ist er der höchste Berg Irans. Von seinem Gipfel aus kann man das etwa 60 km entfernte Teheran im Süden erkennen und bei klarer Sicht das Kaspische Meer im Norden. Der Damavand ist ein erloschener Vulkan. Als Kegelstumpf ist er von weitem deutlich zu erkennen. Allein schon der Form wegen bietet er keine allzu großen technischen Schwierigkeiten. Das Problem ist einerseits die Höhe und andererseits sind es die niedrigen Temperaturen. Schließlich ist man bei Skitouren im ausgehenden Winter unterwegs und da kann es schon noch recht kalt werden in über 5.000 m Höhe.

Wir sind von Teheran zuerst in ein Hotel am Fuß des Demavands gefahren. Von dort wurden wir mit geländegängigen Nissan Patrol auf ca. 3.000 m zum Ausgangspunkt der Tour gebracht. Die  Moschee Gusfandsara mit ihrer golden leuchtenden Kuppel ist die letzte Bastion der zivilisierten Welt. Dann geht es ca. 1.300 m höher zur Bargah-Servon-Hütte. Sie liegt auf 4.250 m Höhe. Es ist ratsam, sich hier für einen Tag zu akklimatisieren, bevor man am nächsten Tag zum Gipfelsturm ansetzt.

Es sind immerhin noch 1.500 Höhenmeter zu gehen, bevor man den Gipfel erreicht. Bei klarem Wetter ist die Sicht atemberaubend, da keiner der umliegenden Gebirgszüge auch nur annähernd die Höhe des Damavand erreicht. Vom Gipfel aus fuhren wir die ca. 3.000. Höhenmeter bis ins Tal hinunter ab.

Nach einer Übernachtung im Tal ging es zurück nach Teheran.
Von dort aus eine Rundreise durch den Iran zu unternehmen, ist ein unbedingtes Muss.

Andreas Angermeir