bei Scuol  

Innradweg-CH

Telfs

Diese Tour führte uns über ca. 150 km von Maloja nach Landeck, eine Tour, die man gut an einem verlängerten Wochenende machen kann. Man sollte sich schon drei Tage Zeit nehmen, da die Anfahrt nach Maloja und die Rückfahrt von Landeck aus doch viel Zeit in Anspruch nimmt.

Das linke Bild zeigt eine typische Landschaft am Inn. Das obere Bild zeigt oben das Schild für den Inntalradweg auf der schweizerischen Seite.

 
       
Samedan  


1. Tag - 42 km

Maloja - St. Moritz - S-Chanf

Zuerst führt uns der Weg von Maloja an den vier - genau genommen fünf - Seen entlang über Silvaplana und St. Moritz nach Samedan. Wir fahren dabei unmittelbar an der Ruine San Gian bei Celerina vorbei. Ab Samedan lassen wir die mondäne Schweiz mit den Luxushotels hinter uns. Es wird uriger.

Ein Stück fahren wir noch am Inn entlang, bevor uns dann ein Forstweg in die Hänge des rechten Innufers führt. Der Inntalradweg ist hier ein  äußerst holpriger Forstweg, der für normale Tourenräder nicht optimal zu befahren ist. Und prall augepumpt sollten die Reifen auf keinen Fall sein.

Da fragt man sich schon, wo denn die Schweizer Präzision geblieben ist? Da ist vom Schweizer Veloland nichts zu spüren.

 
     
Bei Ftan  


2. Tag - 46 km

S-Chanf - Zernez - Guarda - Ftan - Scuol - Sur En

Heute ist der Tag der Bergetappen. Bis Zernez geht es auf den recht ruppigen Forststraßen die man kurzerhand zu einem Innradweg umgetauft hat, weiter, immer bergauf und bergab.

Kurz nach Zernez beginnt dann nach einer Abfahrt hinab auf 1.420 m der erste der beiden recht harten Anstiege. Es geht auf der wenig befahrenen Straße hinauf nach Guarda, das immerhin auf 1.650 m Höhe liegt. Dann geht es auf Teerstraßen hinunter nach Ardez (1.450 m) und von dort aus wieder hinauf nach Ftan (1.620 m). Man befindet sich hoch oben über dem Tal mit wunderschönen Ausblicken.

Und dann kommt eine Traumabfahrt nach Scuol. Da kann der Tacho schon mal die 60 km/h-Grenze überschreiten.

 
     
Kunst in Sur En  


3. Tag - 62 km

Sur En - Pfunds - Landeck

Wer sich am letzten Tag eine längere Etappe zutraut, der kann am 2. Tag in Scoul übernachten, wo die Zimmerauswahl viel größer ist als in Sur En. Die dritte Etappe ist sehr leicht zu fahren, da es keine großen Steigungen mehr gibt und die Wegequalität besser ist als auf den Schweizer Forststraßen.

Allerdings muss man in der Nähe des Zollamtes für fast 15 km auf der teils stark befahrenen Hauptstraße fahren, Tunneldurch-fahrt inclusive. Da merkt man erst wie laut Autos und Motorräder sein können.

Das linke Bild ist im Skulpturenpark von Sur En entstanden.