Karte des Spreeradweges  
Spreeradweg

Spree

Eine wunderschöne Fahrradtour für all diejenigen, die abseits von Lärm und Trubel auf äußerst gepflegten Fahrradwegen Land- schaft genießen wollen.

 
     
in Kottmar  


1. Tag von Kottmar nach Bautzen 54 km

Der erste Tag ist wohl der anstrengendste und landschaftlich auch der reizvollste Tag der gesamten Tour. Die letzten Ausläufer des Zittauer Mittelgebirges begleiten uns in einem steten bergauf - bergab von der Spreequelle bis nach Bautzen. Sehenswert und wohl auch einzigartig die Holzhäuser von Kottmar.

 
     
Bautzen  


2. Tag von Bautzen nach Neustadt 56 km

Die Altstadt von Bautzen (s. rechtes Bild) gehört wohl zu den am besten restaurierten Städten auf der Tour und ist auf jeden Fall eine ausgiebige Besichtigung wert.

Mit Bautzen verlassen wir die letzten Hügel und überlassen uns dem Tal der Spree mit den unzähligen kleinen Weihern und Stauseen.

In diesem Gebiet sind auch die großen Abbaugebiete für Braunkohle.
Wieviel CO2 aus den Kraftwerken in die Luft geblasen wird, lassen die ordentlich wirkenden Bauten nicht erahnen.

In Neustadt gibt es eine ganz wunderbare Pension, die ich nur empfehlen kann, den Gasthof Hammer.

 
     
im Spreetal  


3. Tag von Neustadft nach Cottbus 44 km

Der heutige Abschnitt führt uns durch das historische Städtchen Spremberg, das man unbedingt besuchen sollte. Unweit von Spremberg steht eines der modernsten Braunkohlekraftwerke der Welt, genannt Schwarze Pumpe. Das silbern glänzende Kraftwerk wirkt eher wie ein Beispiel höchst eleganter futuristischer Architektur denn wie ein Kraftwerk.

 
     
In der Lausitz  


4. Tag von Cottbus bis Burg 42 km

Heute, am 4. Tag, geht es durch das Herzstück der Tour, hinein in den Spreewald, hinein in das Lausitzer Gurkenland. Die Fahrt durch fast schon gespenstisch anmutende Auwälder, in die der Fahrradweg geschickt integriert wurde.

Die Spree hat mit ihren Überschwemmungsgebieten den Menschen die Aufgabe gestellt, eine Kulturlandschaft aus diesen Tausend Flussarmen zu schaffen und sie haben es geschafft. Wir haben uns die Zeit genommen und haben uns mit den anderen Touristen durch ein kleines Stück Spreewald schippern lassen. Wie beliebt der Spreewald als Touristentreff ist, bekunden die jährlich rund drei Millionen Besucher, die diesem Landstrich ihre Referenz erweisen.

 

 
     
Schleuse  


5. Tag von Burg nach Neuendorf 59 km

Felder, Wald und Wiesen, bäuerliche Kulturlandschaft begegnet uns allenthalben. Die Spree schleicht sich gemächlich in Richtung Westen, um dann in Lübbenau wieder nach Norden umzuschwenken. Wir verlassen heute die Hochburgen der Lausitzer, die sich bis dato ihre eigene Sprache erhalten haben.
Das pastellierte Foto ist typisch für weite Strecken auf dem Weg entlang der Spree: Die Spree ist der Mittelpuinkt dieser Fahrt, bleibt dabei aber völlig unaufdringlich, d.h. Beschaulichkeit ist angesagt.

 
     
Beeskow  


6. Tag von Neuendorf nach Beskow 41 km

Wir tauchen ein in die ausgedehnten Kiefernwälder, die uns bis zum Ende der Tour begleiten. So sind die letzten beiden Tage völlig unspektakulär, dafür aber um so erholsamer.
Eine hübsche Abwechslung in diesem Abschnitt bietet Beeskow mit dem alten Marktplatz.

Es ist Zeit Resümee zu ziehen. Der Spreeradweg gehört in der Zwischenzeit zu den Klassikern unter den an Flüssen entlang führenden Fahrradwegen und ist doch viel weniger befahren als z. B. der Elbe-Radweg.

Dabei dominiert die Spree weniger das Gesamtbild als andere Flüsse und torzdem wird die gesamte Landschaft von ihr geprägt. Die Wege sind auf der gesamten Strecke fast ausnahmlos hervorragend ausgebaut und auch sehr gut beschildert.

 

 
     
in Finsterwalde  


7. Tag

In Fürstenwalde endet unsere Tour, die man auch bis ins Zentrum Berlins hätte fortsetzen können.

Insgesamt fuhren wir ca. 331 km; bis nach Berlin wären es 410 km gewesen.

Gesamtwertung: super