Elberadweg
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Elbe Symbol

Weser

Der Weserradweg beginnt in Hann.Münden, am Zusammenfluss von Fulda und Werra, und endet in Cuxhaven. Wir sind nur das landschaftlich schönste Stück gefahren, nämlich bis Nienburg. Die ca. 280 km sind sehr gemütlich innerhalb von einer Woche zu schaffen.

 
     
Hann.Muenden
 


1. Tag
- 51 km

Hann. Münden - Reinhardshagen - Bad Karlshafen

In dem romantischen Städtchen Hann.Münden werden Sie auf diese Fahrradtour in idealer Weise eingestimmt. Man kann sich gut vorstellen wie die Gerbüder Grimm vor 200 Jahren durch das Weserbergland zogen und hier den unzähligen Märchen lauschten, die doch einen Teil unseres kulturellen Erbes widerspiegeln.

Überhaupt, wenn mich jemand fragen  würde, wo die deutsche Seele ihren Ursprung hat, dann würde ich sagen, hier in dieser waldreichen Gegend.

 
       
Bad Karlshafen  


2. Tag - 37 km

Bad Karlshafen - Beverungen - Höxter - Holzminden

Es war im Jahr 1699, als Carl von Hessen  aus Frankreich vertriebene Hugenotten bei sich aufnahm und sie in einer neu zu errichtenden Hafenstadt mit dem Namen Bad Karlshafen ansiedelte.

Um das Rathaus - Bild - gruppiert sich ein Viertel, das auch heute noch ganz im Stil der damaligen Architekur erhalten geblieben ist. Dieses Viertel passt so gar nicht in die Welt der Fachwerkhäuser und fällt deshalb umso mehr auf; eine wunderschöne Abwechslung auf dem Weg entlang der Weser.

 
     
Burgruine Everstein  

3. Tag - 54 km

Holzminden - Bevern - Bodenwerder - Hameln

In Holzminden fanden wir die wohl schönste Unterkunft auf unserer Tour: http://www.hotel-rosenhof-holzminden.de/

Von dort aus ging es ins Land von Münchhausen. Das Schloss in Bevern - Sitz der Familie Münchhausen - ist allemal einen Besuch wert.
Die Landschaft auf diesem Streckenabschnitt ist typisch für einen Großteil des Oberlaufs der Weser, ein meist breites Tal mit bewaldeten Hügeln links und rechts der Weser. Der Radweg selbst wird nur selten von kleinen Steigungen "heimgesucht".

 
     
TrosswagenRitter  


4. Tag
- 30 km

Hameln - Rinteln

Den Vormittag verbrachten wir in Hameln, im Eldorado der Fachwerkhäuser. Hier musste im Mittelalter wohl das reiche Bürgertum zu Hause gewesen sein. Die Holzbalken mancher Häuser sind reich verziert und teils bunt bemalt. Hameln ist mit Sicherheit eine der Hauptattraktionen auf der Tour.

Trotz Hameln als dem Highlight des Tages, das heutige Ziel sollte man nicht unterschätzen. Es ist Rinteln, ein echtes Kleinod auf der Reise.

 
     
im Muehlenland  


5. Tag - 53 km

Rinteln - Porta Westfalica - Minden - Petershagen

Offiziell kamen wir heute in das Land der tausend Mühlen. Warten Sie mit dem Fotografieren nicht allzu lange, in der Hoffnung ein vielleicht noch schöneres Motiv zu finden. Die Mühle links im Bild war so ziemlich die schönste, die wir in umittelbarer Nähe des Fahrradweges fanden. Bei der Porta Westfalica, was für ein ehrfurchtgebietender Name für einen Berghang, verlässt man das idyllische Weserbergland und fährt hinaus in die Weiten Niedersachsens. Dabei begegnet man dem Mittellandkanal, der hier in die Weser mündet.

 
     
Weser bei Nienburg  

6. Tag - 53 km

Petershagen  - Stolzenau - Nienburg

Den heutigen Tag über ging es ganz flach bis nach Nienburg, einem hübschen Städtchen abseits der großen Verkehrswege. Übernachtet haben wir im "Waehligen Rott", einem kleinen radlerfreundlichen Garni, dessen Zimmer mit sehr viel Liebe ganz individuell von der Besitzerin eingerichtet wurden: www.hotel-waehlige-rott.de

Fazit:
Der Weserradweg ist eine superschöne Tour im Herzen Deutschlands. Und nicht zu vergessen, mit überaus freundlichen, hilfsbereiten Menschen.