Mohn am StraßenrandKinder in Ulm  

Die obere Donau

Steinmetzarbeiten am Dom

Ausgangspunkt der insgesamt ca. 300 km langen Tour ist Donaueschingen. Die Fahrradwege sind bestens, ebenso die Beschilderung. Neben dem faszinierenden Donauabschnitt bei Beuron gibt es auch landschaftlich weniger reizvolle Passagen.

Die Tour sollte man deshalb auf jeden Fall machen, bevor die Felder abgeerntet sind, denn sonst fährt man stundenlang an braun gepflügten Äckern entlang. Im Juni, wenn alles blüht und die Getreidefelder von leuchtend rotem Mohn eingesäumt sind, kann man die recht ruhige, medtativ erholsame Tour am besten genießen.

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Wartenberg  


1. Tag - 53 km:

Donaueschingen - Geisingen - Immendingen - Tuttlingen - Mühlheim - Fridingen

Eine weite Ebene zur Rechten und hügeliges Land zur Linken, so gemächlich und ruhig lässt sich die Fahrradtour an. Eigentlich ist das Donautal viel zu weit für das kleine Flüsschen, das sich nach 2840 km als gewaltiger Strom ins Schwarze Meer ergießt.

Hier ist die Welt noch in Ordnung. Die Wiesen sind voller Blumen und die sonst schon vom Aussterben bedrohten Störche nisten auf den Häusern.

 
     
Werenwag  


2. Tag - 41 km:

Fridingen - Beuron - Hausen - Sigmaringen

Mit Fridingen sind wir bereits mitten in der grandiosen Flusslandschaft der oberen Donau. Links und rechts des engen Tales türmen sich die steilen Kalksteinfelsen zu hohen Wänden auf. Ganz oben eine Burg oder ein Schloss. Dort, wo sich dasTal weitet, liegt das Kloster Beuron.

Dass die Tagesetappe so klein ausgefallen ist, ist dem ständigen bergauf-bergab und eben dieser großartigen Landschaft geschuldet.

 
     
Sigmaringen  


3. Tag 48 km:

Sigmaringen - Mengen - Riedlingen - Obermarchtal

Auch am dritten Tag gibt es noch ein paar Steigungen zu überwinden, besonders am Ende der Tour. Auf dem Weg nach Obermarchtal liegt das kleine, liebenswerte Städtchen Riedlingen, das auf jeden Fall einen Abstecher wert ist.

Obermarchtal selbst liegt etwas oberhalb der Donau und bietet mit dem Kloster eine günstige Möglichkeit, komfortabel in alten Gemäuern zu übernachten.

 
     

4. Tag 53 km:

Obermarchtal - Ehingen - Ulm

Nach einigen kleineren Steigungen am Anfang geht es recht flach über Ehingen bis nach Ulm. In Ulm biegt man am besten dort, wo die große Wiese beginnt, links ins Fischerviertel ab. Diesen Teil Ulms mit seinen Fachwerkhäusern sollte man auf keinen Fall missen.

Ausflugsboot

Fischerviertel  
     

5. Tag 58 km:

Ulm - Günzburg - Lauingen - Dillingen

Der heutige Tag ist geprägt von den vielen kleinen Städtchen entlang der Donau. Sie alle haben etwas zu bieten. Selbst wenn man in Günzburg von der Route an der Donau abzweigen und hinauffahren muss, um zum Marktplatz zu gelangen, sollte man es tun. Es lohnt sich. Der Weg von Günzburg über die Hügel nach Offingen lohnt sich außerdem. Ziemlich flach geht es dann weiter bis zur herrschaftlichsten Stadt auf diesem Abschnitt, nach Dillingen.

  Schloss Dillingen  
   

 
Friedensdenkaml bei Blindheim  


6. Tag 40 km:

Dillingen - Höchstädt - Donauwörth

Nach einem letzten Bummel durch Dillingen führt uns der heutige Tag über das Städtchen Höchstädt durch flache, landwirtschaftlich intensiv genutzte Donauebenen. Erst bei Donauwörth nähert sich der fränkische Jura der Donau.

Wer zügig durchfährt, der erreicht den Bahnknotenpunkt Donauwörth am Nachmittag, um sich noch am selben Tag auf die Heimreise zu begeben.

Links: Friedensskulptur bei Blindheim