• Gesamtroute
  • Regensburg - Kallmünz
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Diese Tour ist Teil des Fünf - Flüsse - Radwegs. Wir beschränkten uns auf unserer Tour nur auf den Teil, der durch die Oberpfalz führt. Wir folgten in Abschnitten nicht nur dem Fünf-Flüsse-Radweg, sondern auch dem Main-Donau-Radweg, dem König-Ludwig-Radweg, dem Schwarzen-Laber-Radweg, dem Lauterachtalradweg, der Tour de Baroque, dem Donau- und Altmühltalradweg und dem Schweppermannradweg. Die ca. 235 km kann man recht bequem innerhalb von 5 Tagen herunterradeln. Da Regensburg sehr gut an das Bahn- und Straßennetz angeschlossen ist, macht es Sinn, den Ausgangspunkt der Tour nach Regensburg zu verlegen.

Regensburg als Weltkulturerbestadt bietet eine wunderbare Altstadt. Es lohnt sich, einfach nur durch die Stadt zu bummeln. Die richtig großen Highlights - sieht man von Regensburg einmal ab - gibt es nicht auf dieser Tour. Die ganze Tour ist allerdings ein Highlight hinsichtlich der weichen hügeligen Landschaft, der unzähligen Blumen am Wegrand und der Ruhe und Beschaulichkeit, die uns für eine Woche begleiten. Es ist eine Fahrt zu uns selbst.

Fazit: Eine äußerst beschauliche Tour, die mit zu den schönsten gehört, die ich jemals gefahren bin. Sehr empfehlenswert!
Das Bild oben zeigt Kallmünz. Fotos: Andreas Angermeir  

Neubeuern 1. Tag: 33 km

Regensburg - Naabtal - Kallmünz

Auf Grund der kurzen Etappe bleiben wir morgens in Regensburg und besichtigen den Dom. Dann geht es weiter die Donau aufwärts bis zur Mündung der Naab in die Donau.

Hier überqueren wir die Donau auf der Eisenbahnbrücke und radeln das Naabtal aufwärts bis nach Kallmünz. Die Pension im Malerwinkel ist ein guter Platz zum Übernachten.

Wer es urig haben will, der gehe am Abend zum Bürstenbinder zum Essen. Selbstgebrautes Bier und Schupfnudeln warten auf einen.

Bild: Steinerne Brücke in Regensburg

Wasserburg 2. Tag: 40 km

Kallmünz - Vilstal - Amberg

Das Naabtal war schon ruhig. Das Vilstal von Kallmünz bis nach Amberg übertrifft es noch. Ich fragte mich, wovon die Menschen hier leben. Industrieansiedlungen habe ich keine gesehen. Hier scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Diese friedvolle Landschaft tut einem nur gut.

Übernachtet haben wir in Amberg in der Fronfeste. Das ist ein ehemaliges Gefängnis, das von einigen engagierten Leuten in ein Hotel umgewandelt wurde. Wer Sinn für Ästhetik hat, der sollte in dem von einem Bühnenkünstler durchgestylten Hotel übernachten. Super gut gemacht.

Bild: Brunnen in Amberg

Altötting Basilika 3. Tag: 51 km

Amberg - Schweppermann - Neumarkt

Von Amberg aus muss man ein Stück auf dem gestrigen Weg zurückfahren, um dann nach Westen auf den Schweppermannradweg abzubiegen. Dieser folgt telweise einer aufgelassenen Bahnlinie. In diesem Bereich sind die Steigungen entsprechend moderat.

Nach Lauterhofen geht es dann noch einmal kräftig bergauf, bevor es hinunter zum König-Ludwig-Donau Kanal geht. Auf den letzten Kilometern folgen wir  dem langsam vor sich hin modernden Kanal. Am Wegrand stehen Kunst-denkmäler, die wohl im Zuge der Landes-gartenschau vor Jahren entstanden sind.

Bild links: Rathaus in Kastl

Europa Naturreservat 4. Tag: 40 km

Neumarkt - MD-Kanal - Dietfurt

Wir fahren nicht am Fünf-Flüsse-Radweg entlang, sondern am König-Ludwig-Main-Donau-Kanal bis Berching. Idylle pur. Der Ort selbst ist durch gut erhaltene Bauten aus dem Mittelalter geprägt. Das einzige Baudenkmal der Neuzeit ist der Main-Donau-Kanal, der hier auf den König-Ludwig-Main-Donau-Kanal trifft. Wir folgen diesem Kanal über Plankstetten bis nach Dietfurt.
In den letzten Jahren sind die Ufer dieses von Naturschützern so oft so sehr gescholtenen Kanals teilweise so dicht eingewachsen, dass man ihn von einem normalen Fluss kaum unterscheiden kann. 

Bild: Idylle auf dem König-Ludwig-Main-Donau-Kanal

Passau Marienbrücke 5. Tag: 70 (53) km

Dietfurt - Kelheim - Regensburg

Der letzte Abschnitt ist landschaftlich wohl der schönste. Das Altmühltal türmt sich mit hohen Felsen und Burgen links und rechts des Kanals auf.

Das Donautal zwischen Kelheim und Regensburg gehört mit zu den interessantesten Abschnitten des Donauradwegs, auf den wir in Kelheim treffen.

Da die Etappe etwas lang geraten wäre, haben wir uns in Riedenburg dazu entschlossen, das Schiff von Riedenburg bis nach Kelheim zu nehmen. Auch diese Entscheidung haben wir nicht bereut.

Bild: Blick auf Riedenburg im Altmühltal