• Gesamtroute
  • Donauw. - Ingolst.
  • -> Weltenburg
  • ->  Oberstauf
  •  -> Straubing
  •  -> Niederalteich
  •  -> Passau

Der Abschnitt Donauwörth - Passau ist wohl der geruhsamste Teil auf dem Donauradweg. Steigungen gibt es nur ganz selten. So kann man die ca. 300 km recht bequem innerhalb einer Woche - 6 Tage - herunterradeln. Start und Ziel der Radtour - Donauwörth und Passau - sind sehr gut an das Bahnnetz angeschlossen und eignen sich bestens als Endpunkte der Tour.

Die Höhepunkte sind der Donaudurchbruch bei Weltenburg und Regensburg, die Weltkulturerbestadt. Aber auch Neuburg an der Donau, Straubing und Passau bieten architektonische Highlights.

Der gesamte Fahrradweg ist gut beschildert. Ab etwa Regensburg gibt es bis nach Passau eine ganze Reihe von B&B Unterkünften zu erschwinglichen Preisen.

Fazit: Der Abschnitt zwischen Donauwörth und Passau gehört zu den gemütlichen Touren, schön zum Erholen und Entspannen.

Neuburg 1. Tag: 52 km

Donauwörth - Neuburg/Donau - Ingolstadt

Nach Donauwörth schiebt sich der fränkische Jura näher an die Donau, sodass wir ein paar Steigungen bis nach Neuburg in Kauf nehmen müssen. Dafür wird man mit einem wunderbaren Blick auf die Neuburger Altstadt entschädigt - Bild links.

Versäumen Sie es nicht, den Innenhof des Neuburger Schlosses zu besuchen. Es gehört zu den ganz großen unter den Renaissance-schlössern. Es lohnt sich.

Weltenburg 2. Tag: 50 km

Ingolstadt - Vohburg - Neustadt - Weltenburg

Nach einer Fahrt durch ebenes Gelände und einem recht holprigen Dammweg geht es zum Höhepunkt dieses Tages, nach Weltenburg.

Die Felsen treten hier so nah an die Donau, dass man von Weltenburg bis nach Kelheim mit dem Schiff fahren muss - entweder mit dem Touristenschiff oder mit den zahlreichen Zillen, die hier ihren Dienst für Wanderer und Radfahrer anbieten.

regensburg 3. Tag: 48 km

Weltenburg - Kelheim - Regensburg - Oberstauf

Frühmorgens nehmen wir das Schiff nach Kelheim, dessen Marktplatz wir einen Besuch abstatten. Von hier aus genießen wir den Blick auf die Befreiungshalle.

Der absolute Höhepunkt ist jedoch Regensburg mit den vielen kleinen Gassen. Mittelalter pur. Ich bin nach Oberstauf ins Hotel Forsters weiter gefahren, wo ich als Fahrradfahrer herzlich willkommen war.
http://www.forsters-posthotel.de/

bei Straubing 4. Tag: 45 km

Oberstauf - Walhalla - Wörth - Straubing

Wer Kondition hat, der kann zur von Ludwig I. erbauten Walhalla hinauffahren, um von dort aus den Blick weit hinaus ins Land hinein in den Gäuboden schweifen zu lassen. Vielleicht gehören ja auch Sie zu den Auserwählten, die hier mal verewigt werden.

Während auf der linken Seite die ersten Ausläufer des Bayerischen Waldes zu sehen sind, fahren wir in die fruchtbaren Ebenen des Gäubodens. Das schöne Straubing, die "Haupstadt" des Gäubodens, spiegelt diesen Reichtum wider.

Metten 5. Tag: 47 km

Straubing - Bogen - Deggendorf - Niederalteich

Auf der heutigen Tour machen wir einen kurzen Abstecher hinauf nach Metten, zum frisch restaurierten Kloster.

Um am nächsten Tag nicht allzu weit nach Passau fahren zu müssen, wählen wir nicht Deggendorf, sondern Niederalteich als Tagesziel. Wie so häufig am Donauradweg hat man immer die Möglichkeit, auf dem Schotterweg des Dammes oder auf dem Teerweg unterhalb des Dammes zu fahren, mit total verschiedenen Ausblicken.

bei Passau 6. Tag: 50 km

Niederalteich - Winzer - Vilshofen - Passau

Niederalteich, auch das katholische Kloster, ist der Kern des Widerstands gegen den weiteren Donauausbau.

Einige Kilometer nach Niederalteich verengt sich das nach Süden offene Donautal. Hügel begleiten !! - der Radweg bleibt an der Donau - uns bis nach Passau. Es wäre zu schade, noch am selben Tag die Heimreise anzutreten! Passau ist der richtige Platz, um diese Tour ruhig ausklingen zu lassen.