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Thailand  

Flagge

Thailand,

der Traum vieler Urlauber, Synonym für Fernreisen schlechthin, hat alles zu bieten, was man sich von einem Urlaubsland wünschen mag:

Kultur vom Feinsten, traumhafte Strände und Inseln, eine hervorragend ausgebaute Infra-struktur, schönes Wetter, Berge, Dschungel und vor allen Dingen freundliche Menschen.

 

 
       

Thailand ist fraglos das Musterland für Tourismus.

Thailand hat sich den Flair von Exotik erhalten und bietet trotzdem eine Infrastruktur, die mitteleuropäische Standards erfüllt. Auf unserer Reise durch Thailand haben wir uns direkt am Flughafen ein Auto gemietet und damit auf einem gut ausgebauten Straßennetz das Land erkundet.
Die Thailänder sind außergewöhnlich geduldige Menschen, denen es in die Wiege gelegt ist, keine Hektik nach außen hin zu zeigen und genau diese Geisteshaltung spiegelt sich im Straßenverkehr wieder. Außerhalb Bangkoks fand ich nur selten jemanden, der drängelte oder mir die Vorfahrt nahm. Das ist verpönt!! Das tut man nicht! Diese Lebenseinstellung schafft eine Atmosphäre, die ein völlig entspanntes Reisen ermöglicht. Ein weiteres Argument, sich für Thailand als Reiseland zu entscheiden, ist das günstige Preis-Leistungsverhältnis. Für eine Übernachtung im Doppelzimmer in einem guten Mittelklassehotel - 4 Sterne - zahlt man etwa € 50,-. Diese Preise gelten für den Norden. Auf den Inseln im Süden - z. B. in Koh Samui - muss man für ein gleichwertiges Zimmer etwa das Doppelte, möglicherweise sogar das Dreifache bezahlen.

Grob gesprochen kann man Thailand in zwei Bereiche aufteilen: den Norden mit zahlreichen Tempeln und den Süden mit wunderschönen Inseln und Stränden. Wobei es natürlich auch im Süden sehr schöne Tempel gibt. In diesem Reisebericht geht es in erster Linie um den Norden.

Ayutthaya

Von Bangkok aus, für das alleine genommen sich eine Reise lohnt, ging es in einer mehrstündigen Fahrt nach Ayutthaya, der alten Königsstadt Thailands. Die sehenswerte ehemalige Hauptstadt Siams ist wie eine Insel von den Wassern des Mae Nam Chao Praya umschlossen, dem Fluss, der weit im Norden entspringt und südlich von Bangkok in den Golf von Thailand mündet. Die zahllosen Tempel und Herrschaftsgebäude aus den Jahren 1350 bis 1767 rechtfertigen den Titel UNESCO Weltkulturerebe.

Phitsanulok

Von Ayutthaya aus führte uns der Weg ins etwa 300 km entfernte Phitsanulok. Wesentlich bescheidener als die Tempelanlagen in Ayutthaya präsentiert sich der Wat Phra Sa Ratan, ebenfalls am Mae Nan Chao Praya gelegen, eine Anlage, deren Buddhastatue einen Besuch wert ist. Angeblich ist sie die schönste in ganz Thailand.

Phrae

Die nächste Station unerer Reise war Phrae. auch hierher sind wir der Tempel wegen gefahren. Es lohnt sich. Nur wenige Touristen verirren sich in dieses Städtchen, sodass man in aller Ruhe die Tempel auf sich wirken lassen kann. Man muss allerdings schon einen sehr geübten Blick haben, um den Einfluss der beiden Nachbarn Laos und Burma auf die Bauwerke und damit zu den anderen Bauwerken Thailands zu erkennen.
Die Nacht haben wir dann in der wunderschön gelegenen, im Winter ein bisschen feuchtkalten River Lodge in

Lampang

Lampang verbracht, einer modernen Stadt inmitten eines hügeligen Umlandes.
Auf dem Weg von Lampang nach Chiang Mai liegt das Elefant Conservation Centre, ein Muss für jeden, der nach Chiang Mai fährt. Natürlich ist alles auf Touristen ausgelegt und für Touristen bestimmt. Trotzdem bekommt man einen kleinen Einblick in die Welt der Elefanten.

Chiang Mai

Vom Elefanten Camp sind es nur noch wenige Kilometer bis nach Chiang Mai, der kulturellen Hochburg im Norden Thailands. Nehmen Sie sich Zeit und bleiben Sie ein paar Tage hier. Hoffentlich haben Sie sich vor Chiang Mai nicht allzu viele Tempel angeschaut, damit Sie noch die Kraft haben, sich an denen Chiang Mais von Herzen zu erfreuen. Nutzen Sie einen Abend, um der Folksängerin Soontree Wechanon in ihrem Restaurant zu lauschen, in dem sie allabendlich auftritt. Hier werden sie mit Hunderten von Einheimsichen einen Abend lang durch das Programm der Sängerin und deren Küche geschleust. Das Ganze hat ein wenig von der Bierzeltatmosphäre einer folkloristischen oberbayerischen Veranstaltung. Es lohnt sich, allein schon der Atmosphäre wegen. Man sollte dieses Stück thailändische Kulturgeschichte gesehen haben.

Chiang Rai

Wir verließen Chiang Mai in Richtung Chiang Rai und zwar nicht auf der normalen stark befahrenen Ostroute sondern auf kleineren Straßen über den Ort Phrao und weiter nach Mae Suai, wo die sich durch das Gebirge schlängelnde Straße auf die Staatsstraße Nr. 1 trifft. Ein wunderbarer Weg mit immer wieder grandiosen Ausblicken. Von Chiang Rai aus haben wir uns in Richtung Goldenes Dreieck auf den Weg gemacht, in eine Region, die von noch in ihren Traditionen lebenden Bergvölkern bewohnt wird. Hier gibt es noch die bunten Märkte mit Menschen in ihren ursprünglichen Trachten.

Chaing Rai war denn auch der Endpunkt unserer Reise. Die Autofahrt nach Bangkok sparten wir uns und nahmen lieber das Flugzeug. Vom Süden mit Krabi, Koh Pipi und Samui fehlen leider Fotos. Sollten Sie schöne Bilder haben und sie gerne veröffentlicht wissen, dann nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf.

Andreas Angermeir