Japan - die Perle Asiens

Japan Route

 

Flagge

Japan ist ein Land der Gegensätze, ein Land der Widersprüche. Einerseits legen die Japaner äußersten Wert auf Ästhetik, andererseits findet man in diesem Land Chaotisches - direkt neben dem Perfekten.

Japans Berge sind wild und ungezähmt, die Täler dicht besiedelt. Japaner wissen um die Unbeherrschbarkeit der Natur und beziehen sie voller Ehrfurcht in ihr Leben ein.
So sind viele Tempel inmitten der Natur entstanden, edle Architektur neben riesigen Zedern. Daneben Kunstwerke aus Bonsai.

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Nach drei Tagen Tokyo übernahmen wir das Auto in Haneda und fuhren über Gotemba hinauf zum Fuji. Die Übernachtung in einem nach Kerosin riechenden Ryokan brachte uns zurück in die Vergangenheit. Hier fanden wir genau die Atmosphäre, die so typisch für Japan ist: Ofuro, Tatami, Misosuppe und höfliche Gastgeber. Vom Fuji ging es hinunter zur Kii-Halbinsel in den Distrikt Kumano. Die Kii ist das Gebiet alter Pilgerwege. Wunderschöne Tempel sind die Zeugen tiefer Religiosität. Übernachtet haben wir in einem superschönen Hotel mit dem Namen Yunominesou.

Von dort fuhren wir über Koyasan, der Tempelstadt der Kii-Halbinsel, nach Kyoto. Auch hier gibt es Tempel. Es sind wohl die filigransten und auch die schönsten Tempel von Japan. Man spürt, dass diese Stadt über Jahrhunderte hinweg die Machtzentrale Japans war.

Nach zwei Tagen Kyoto ging es über Hikone an der Küste entlang nach Kanazawa. In Hikone tankten wir noch einmal Erinnerungen von vergangenen Zeiten. Kanazawa war dann ein echtes Highlight. Die Stadt bietet mit dem Schloss und den wunderschönen Gärten die Kulisse für typisch japanische Filme - Samuraifilme natürlich.

Unsere letzte Station, den Heilbäderort Okuhida Onsen, in den japanischen Alpen gelegen, erreichten wir nach einem Zwischenhalt in Takayama. Die beiden letzten Nächte verbrachten wir in dem wunderschönen Ryokan Takizawa.

Die Fotos in der Fotogalerie stammen von Anton und Andreas Angermeir.