Jordanien - das freundliche Königreich

im Basar

 

Flagge

Jordanien ist ein zwar kleines, aber äußerst liebenswertes Land, das trotz der großen Probleme stabil geblieben ist. Das mag wohl auch daran liegen, dass das Königshaus über Jahrzehnte hinweg beliebt war und immer noch beliebt ist. Es ist der Anker, an dem sich das Land festmacht.

Es grenzt schon an ein Wunder, dass die Flüchtlingsströme, die zuerst aus Palästina kamen und jetzt aus Syrien ins Land kommen, das Land nicht in ein völliges Chaos gestürzt haben.

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Vielleicht ist es auch die Gastfreundschaft, die für das gute "Betriebsklima" im Lande verantwortlich ist. Auf meinen Reisen durch Jordanien hatte ich immer das Gefühl, willkommen zu sein. Ich hatte übrigens auch nie das Gefühl, dass man mich über den Tisch ziehen wollte.

Außer den menschlichen Qualitäten hat das Land auch große Kultur zu bieten. Neben den alten Kunstschätzen aus der Zeit der Römer gibt es da noch ein Glanzlicht, das in seiner Großartigkeit seinesgleichen sucht. Es ist Petra, ein aus Felswänden gehauenes Ensemble von Portalen, Tempeln und einem Theater, herausgehauen aus einem Fels, der in bunten Bändern die Architektur durchdringt. Als Bauwerke, die von hohen Bergen herabschauen, wären da auch noch die alten Kreuzritterburgen zu erwähnen, markante Zeugen einer nicht ganz einfachen Geschichte zwischen dem Christentum und dem Islam.

Dann gibt es noch das Tote Meer, das mit seinem Salzgehalt jeden, der dort ein Bad nimmt, einfach nur verblüfft. Leider sinkt der Meeresspiegel jährlich um ca. 1 m. Der Jordan wird geplündert und mit ihm versiegt das Meer. Last but not least ist da auch noch der Golf von Akkaba, in dem man am Ende des Urlaubs die Seele baumeln lassen kann.

Fazit: Jodanien ist in seiner Vielseitigkeit ein absolut empfehlensertes Reiseland.

Die Fotos in der Fotogalerie stammen von Gerhard Dotzel.