Frankreich

 

 

 
       
Karte von Sizilien  

Chevennen, Provence, Schweiz

Frankreich ist einfach schön. Selbst wenn Vieles nicht höchsten Standards entspricht, so spürt man doch eines in Frankreich ganz klar: Vorrang hat das Schöne an sich und nicht die perfekte Funktionalität.

Ein Beispiel möge das verdeutlichen: Während wir in Deutschland unsere Dächer mit Photovoltaikanlagen vollpflastern, ohne auf eine gelungene Integration dieser Technik zu achten, sieht man in Frankreich nur ganz wenige dieser Anlagen und wenn, dann sind sie in die Dächer integriert und nicht einfach oben drauf geklatscht.

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Auf dieser Fahrt besuchten wir weniger die großen Städte, sondern blieben viele Tage in den grandiosen Landschaften der Auvergne, der einsamen Chevennen und der zerklüfteten Provence. Und immer begleitete uns das Gefühl von Weite und Großzügigkeit.

Auf dem Rückweg und auch kurz bei der Anreise fuhren wir durch die Schweiz, die schon allein auf Grund der Bevölkerungsdichte viel enger erschien. Dabei wirkt die Schweiz äußerst ordentlich und aufgeräumt.

Besondere Höhepunkte waren in Frankreich die Gorges du Tarn und die Fahrt von Avignon über Orpierre nach Les Albrets bei Grenoble. In der Schweiz waren es die Bergriesen Eiger, Mönch und Jungfrau, die das perfekte Klischee einer großartigen Bergwelt ablieferten. Recht hübsch und ganz schweizerisch ist das kleine Städchen Arbon am Bodensee, das definitiv einen Besuch wert ist.

Überrascht hat mich das extrem hohe Preisniveau in der Schweiz. Die Lebenshaltungskosten erschienen mir drei Mal so hoch wie in Frankreich. Und da der EURO beim Barkauf 1 zu 1 zum Schweizer Franken getauscht wird, zahlt man noch einmal drauf. Die Schweizer scheinen wenig Skrupel zu haben, wenn es ums Geld geht.

  Kathedrale von Palermo