Italien

 

 

 
       
Karte von Sizilien  

Sizilien

Um es gleich vorweg zu nehmen: eine Reise nach Sizilien lohnt sich. Sizilien, das ist Kultur und Natur in einmalger Vielfalt und Andersartigkeit.

Ein Wort zu den Unterkünften. Absolut empfehlenswert sind die Agriturismi. Bucht man auch noch das Abendessen, dann hat man in Sachen Preis-Leistungsverhältnis einen guten Griff getan. Denn für gewöhnlich ist das Essen in Restaurants wesentlich teurer als bei uns.

Sehr bewährt hat sich das Reise-Taschenbuch aus dem DUMONT-Verlag mit beiliegender Karte.

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Die Landschaft Siziliens ist einzigartig, so ganz anders als ich sie von Mitteleuropa her kenne. Einfach ein Stück wilder, zerklüfteter. Auch kulturell hat Sizilien mit den alten griechischen Ausgrabungsstätten, mit den normannisch beeinflussten Burgen und Kirchen und mit den Barockstädten einiges zu bieten.

Da wir möglichst viel vom Land sehen wollten, entschlossen wir uns zu einer Rundreise mit Start in Palermo, der Hauptstadt der Cosa Nostra. Übernachtung im B&B le Terazze
( http://www.leterrazzebb.it/) rechts: Blick vom B&B auf Palermo

An der Küste ging es dann bis nach Cefalu, von dort in die Berge nach Castelbuono. Zwei Tage verbrachten wir im Agriturismo Bergi (http://www.agriturismobergi.com/) und fuhren dann in einem weiten Bogen durch das Landesinnere - Sperlinga! - zur Küste zurück. Das Meer war von einem so schönen Blau, wie ich es noch nie gesehen hatte. In der Ferne der Stromboli, vor uns die Liparischen Inseln.

Nach einer Fahrt entlang der Küste ging es über Messina nach Taormina mit der vorgelagerten Isola bella. Was für klangvolle Namen, Taormina, Isola bella, Stromboli. Wir übernachteten in Guardini Naxos direkt am Meer

  Kathedrale von Palermo
       
Griechisches Theater in Syrakus  

Von Taormina aus fuhren wir nach Syrakus. Dort nächtigten wir auf der Insel Ortigia im schönsten Palazzo, in dem ich je gewohnt habe, im Palazzo del Sale. (http://www.palazzodelsale.com/)

Nachdem wir dem Teatro Greco (linkes Bild)den obligatorischen Besuch abgestattet hatten, bummelten wir weiter über die ocker farbene Barockstadt Noto nach Nacalino (http://www.nacalinoagriturismo.it/), wieder ein Agriturismo mit vorzüglicher Küche und wunderschönem Ambiente.

Nacalino war Ausgangspunkt für Besichtigungen in Modica und Ragusa. Vor allen Dingen Ragusa Ibla ist absolut einen Besuch wert.

 
       

Die letzte große Tagesetappe führte uns über Agrigento und das fantastische Val di Kam bis nach Selinunte.  Dort blieben wir im il Cuore di Dioniso (rechtes Bild) (http://ilcuoredidioniso.com/), ein würdiger Abschluss für einen wunderschönen Urlaub.

Selbst mit einem kleinen, schmierigen Mafioso durften wir Kontakt haben. Irgendwo im Niemandsland bei Selinunte attackierte er unser Auto, forderte Geld für einen von uns scheinbar verursachten Unfall (Außenspiegel) und verschwand so plötzlich wie er aufgetaucht war, als wir ihn baten, doch mit uns zur Polizei zu fahren.

  il cuore di Dioniso