Rund um Riyadh  

Flagge von den Emirates

Die Tour führt Sie auf ca. 1900 km innerhalb von ca. 9 Tagen durch die schönsten Landschaften rund um die Hauptstadt des Königreiches Saudiarabien.

Sie lernen dabei alle Arten von Wüsten kennen: bizarre Felsformationen, Sanddünen und weite Ebenen. Teilweise fahren Sie zwischen den einzelnen Etappen auf Landstraßen, wo Sie sich mit Proviant und Sprit versorgen können.

 

 

 
     
Kamelherde  

1. Tag
Der Einstieg in diesen ersten Teil erfolgt nur wenige Kilometer nordöstlich von Rumah. Über ca. 120 km geht es nach Südosten durch die „Dhanadunes“. Wie lange man für die Strecke braucht, hängt davon ab, wie tief man sich in die hohen Dünen hineinwagt. Die „Dhanadunes“ sind so breit angelegt, dass sie für jeden etwas bieten. In ihrer schier unendlichen Weite verströmen sie Ruhe und Gelassenheit.
Die vorgeschlagene Streckenführung bewegt sich in leichtem bis mittelschwerem Gelände.

 
     
Ölbohrturm  

2. Tag
Ähnlich wie schon am Vortag geht es über ca. 110 km durch die „Dhanadunes“. Über ca. 70 km bleibt die Struktur der Dünen so wie wir sie am ersten Tag erlebt haben. Dann finden sich immer häufiger sichelförmige Dünen, die in weiten Bögen steinige Flächen umschließen. Hat man einmal die Luft bis auf 16 psi abgelassen, so sollte man diese Steinflächen meiden und sie auf den Sandflächen umfahren und das Surfen im Sand genießen. Auf den letzten Kilometern ist das dann allerdings nicht mehr durchgehend möglich, da es schlichtweg mehr Steine als Sand gibt.
(Hinweis: Wir befinden uns in diesem Streckenabschnitt in einem neu erschlossenen Ölbohrgebiet.) Man braucht der Route auf weiten Strecken nicht exakt zu folgen, auf den letzten 2 km sollte man dies jedoch unbedingt tun. Denn dort befindet sich einer der ganz wenigen Bahnübergänge über eine Bahnlinie, die man queren muss.

 
     
bei Al Kharj  

3. Tag
Der Einstieg in die Dünenlandschaft des dritten Tages ist gewaltig. Wer sich nicht zutraut, den Weg zu finden, der sollte die Dhana-Tour bei Waypoint 31 fortsetzten und auf dem Pipelinetrack die ersten großen Dünen umfahren und nach etwa 5 km von Osten her auf die Route einschwenken.
Über gut 30 km führt der Weg dann durch weite Sandflächen. Wer will, kann seine Fahrkünste auch an großen Erhebungen messen. Dann geht es wieder in die sichelförmige Struktur, die wir schon am Vortag kennen gelernt haben. Hat man die Dünen verlassen, geht es auf weiten Flächen mit zum Teil steinigem Gelände hinaus auf die Mainroad Al Karj-Abha. Tourlänge insgesamt: ca. 230 km.

 
Nachtlager  

Ergänzung
Wer diese Tour als Wochenendtrip machen will, sollte sie unbedingt in genau umgekehrter Richtung fahren – also entgegen dem Uhrzeigersinn -, weil dann die großen Dünen am Ende stehen und von dieser Seite aus wesentlich einfacher zu bewältigen sind.

Das linke Bild vermittelt die Einsamkeit, in die Sie sich auf dieser Tour immer wieder erleben. Die nächste menschliche Ansiedlung ist ca. 90 km entfernt, was heißt, dass es ratsam ist, sich mit genügend Proviant für den Fall der Fälle und evtl. mit einem Satellitentelfon auszustatten.

 
     
Fernrohr  
4./5. Tag
Dieser Teil des Rings mit seinen 630 Kilometern ist wohl der schönste. Man sollte sich unbedingt 2 Tage Zeit nehmen. Auf dieser Tour erleben Sie mit dem Wadi Birk einen Teil der Felsenlandschaft des Escarpments, durchfahren einen  Dünengürtel, durchqueren die zerklüftete Felslandschaft des Arabian Shield und stehen am Ende der Tour vor den massiven Felswänden der Granit Fields.
Wer den Aufwand nicht scheut, der sollte sein Fernrohr mit in die Wüste nehmen und den grandiosen Sternenhimmel im Großformat auf sich wirken lassen.
 
       
Ra  

6. Tag

Dieser Tag führt Sie über insgesamt 180 km in ruhigere Gefilde. Sie beginnen mit dem Grafitti-Rock I und wenden sich dann nach Westen den Labkha-Dünen zu. Zuerst durchqueren Sie die Dünen, dann fahren Sie auf einer Teerstraße bis zur Pipeline und folgen dieser bis zur Durmaroad. Von dort aus geht es nach Huraymila. Der direkte Weg führt durch ein enges, an manchen Stellen nur 4 m breites Wadi. Kurz vor Huraymila stoßen Sie auf einen Zaun mit Tor, das nur am Wochenende geöffnet wird. Wer sich den Weg durch das enge Wadi nicht zutraut oder wer unter der Woche den Trip macht, der muss den Umweg – hellgrün auf der Karte - über die Teerstraße nehmen und kann anstatt nach Huraymila weiter nach Norden in Richtung der Stardunes fahren.

 
       
Stardunes  

7./8. Tag
Diese beiden Tage mit insgesamt ca. 340 Kilometern Länge – davon ca. 130 km im Sand oder auf sandigen Pisten - führen uns noch einmal in eine der spektakulärsten Dünenlandschaften Saudiarabiens.

Wer sich Ende Februar auf den Weg macht, der kann dem Waypoint „IrisFields“ folgen und die Blütenpracht der Irisblumen genießen. Ansonsten fahren Sie nach Norden, zuerst über Teerstraßen und dann über weite Schotterflächen hinein in die „Stardunes“, die in mehreren Reihen wie auf einer Perlenkette aufgezogen sich mit ca. 100 m bis 200 m Höhe aus dem Terrain erheben.
 
       
Die Höhlen von Dahls  

9. Tag

Am letzten Tag der Rundreise fahren wir zuerst etwa 30 km durch Sand. Noch einmal treffen wir auf eine Stardüne. Dann geht es über weite Ebenen in die Höhlenregion.
Dutzende von Einstiegen gewähren Zugang zu einem weit gefächerten Labyrinth von Höhlen. Zwei von Ihnen liegen auf dieser Route. Sie sind beide nur wenige Kilometer von der Hauptstraße entfernt und leicht zu finden. Tourlänge: 240 km. Wer diesen Teil der Rundtour am Wochenende machen will, der sollte ihn unbedingt in entgegengesetzter Richtung durchfahren
.

 
       
in der Rub al Khali  

Hinweis:
Grundsätzlich gilt, dass in den Wintermonaten und in den frühen Morgenstunden der Sand fester ist und deshalb Sanddünen recht gut zu fahren sind. Ideale Fahrverhältnisse findet man nach einem mehrtägigen Regen vor. Dann blüht auch die Wüste.
Von Mai bis August kommt erschwerend hinzu, dass die Sonne über viele Sunden am Tag fast senkrecht am Himmel steht und damit die für das Fahren im Sand notwendige Konturenabbildung durch den Schatten weitestgehend fehlt. Die Orientierung geht in den Weiten der Dünen verloren.

Gesamturteil: Ein großartiger Rundkurs, der durch alle Arten von Wüsten führt und dabei immer in Reichweite Riyadhs bleibt.

 
       
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